Willkommen auf den Seiten der Bürgerinitiative „Dialog 89“

Worum geht es?

Die Stadt Seligenstadt plant die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans (B-Plan) „Südring“ mit der Nummer 89. Dieser soll den bislang geltenden Bebauungsplan Nr. 2, der seit 1964 in diesem Gebiet gilt, vollständig ersetzen.

Details zu den Plänen der Stadt kann man hier einsehen.

Die Bürgerinitiative 89 hat sich gebildet, als interessierte Bürger im betroffenen Gebiet bei der Durchsicht der Pläne feststellen mussten, dass der neue Bebauungsplan den Charakter des Viertels nachhaltig verändern wird – wir meinen deutlich zum Schlechteren.

Viele haben sich gefragt, was kann man dagegen tun?

Die gute Nachricht: Es gibt viele Möglichkeiten auf die Planungen einzuwirken und noch ist nichts entschieden. Daher sind wir auch schon tätig geworden.

Wir haben bislang unsere Bedenken in einem Schreiben an den Magistrat zusammengefasst, welches wir im Rahmen der „vorgezogenen Bürgerbeteiligung an der Bauleitplanung gem. § 3 Abs. 1 BauGB“ der Stadt vorgelegt.

(*Das Schreiben, allerdings aus Datenschutzgründen ohne die Liste der Unterstützer, die dem Schreiben beilag).

Ebenso haben wir uns mit alles Fraktionen der Stadt Seligenstadt getroffen, die sich mit uns zusammensetzen wollten und die unsere Bedenken angehört haben. Dies waren bislang CDU, SPD, B90/Die Grünen, und FWS. Die FDP hat leider nicht auf unsere Anfragen reagiert.

Unsere Kritik ist vielfältig und diese Seiten sollen dazu beitragen unseren Standpunkt klar zu stellen und interessierte Bürger über den weiteren Verlauf der Diskussionen mit der Stadt und den Parteien darzulegen.

In Kürze lassen sich unsere Punkte unter folgenden Themenbereichen zusammenfassen:

  1. Es bestehen große Zweifel ob eine Neuaufstellung des Bebauungsplans überhaupt notwendig war. Die Darstellung der Stadt überzeugt bislang nicht.
  2. Der neue B-Plan Nr. 89 widerspricht diametral den Absichten des alten B-Planes Nr. 2 und würde den Charakter des Viertels grundlegend ändern.
  3. Die Gebiete innerhalb des Planungsgebietes werden sehr ungleich behandelt und somit bestimmte Teile ungerechterweise schlechter gestellt, als andere Teile.
  4. Klimaschutz- und Umweltmaßnahmen wurden nicht ausreichend berücksichtigt.
  5. Der neue B-Plan berücksichtigt nicht die verheerende Abwassersituation im Plangebiet und sieht keinerlei Reformen in dieser Hinsicht vor.
  6. Das Verkehrsgutachten ignoriert die starke Mehrbelastung des Viertels im Sommerhalbjahr durch Besucher des Seligenstädter Stadions, des Freibades, der beiden Kindertagesstätten und weiterer Sport- und Erholungseinrichtungen, die in direkter Nachbarschaft zum Plangebiet liegen und zu erheblichen Verkehrsbelastungen führen.
  7. Die Stadt verschenkt bei ihrer Planung eine Chance das Viertel zukunftsfähig zu gestalten und für zukünftige Herausforderungen nachhaltig vorzubereiten.

Wir in unserer Bürgerinitiative wollen hingegen, dass die Stadt „Lebenswert plant“ (so auch unser Motto) und nicht einfach über die Köpfe der Bürgerbedürfniss hinweg.


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